Runde 1 der Planungswerkstätten zu iSt30 Steinheim

Gut 60 Bürger hatten sich gestern in der Realschule eingefunden, zur ersten Runde der „Planungswerkstätten“ im Rahmen des integrierten Stadtentwicklungskonzepts 2030″.
„Stadtverwaltung und Gemeinderat nehmen nicht daran teil, damit die Bürger unbeeinflusst ihre Vorstellungen darlegen können“ so Bürgermeister Rosner in seiner Begrüßung.
2 Klassenzimmer waren als Gruppenräume vorbereitet (Getränke und ein Imbiss standen bereit!), Herr Duffner und H. König von 2 Planungsbüros moderierten in „meiner“ Gruppe.

Nach der Vorstellungsrunde wurden die „Hausaufgaben“, eine Visitenkarte zu gestalten, präsentiert. 3-4 Teilnehmer hatten Überlegungen angestellt (Steinheim mit Herz / Wald / Weinberg…)
Die Folien der Umfragen dienten als Einstiegserläuterung. Stichwort Bevölkerungsentwicklung. „Ist Wachstum ein Ziel?“ Weshalb? Welche Auswirkungen haben einzelne Entwicklungsszenarien auf die Lebensqualität der Stadt?
Bei Rückfragen an die Stadtplaner ließen sich diese nur allgemein gehaltene Antworten entlocken („….schlägt auf die Infrastruktur durch…“)

Viele Themenfelder wurden angesprochen:

Zusammenwachsen der Ortsteile / Vernetzung der Rundwege / Kennzeichnung von Wegen und markanten Punkten / Innenstadtbelebung / Verkehrsbelastung
„das NKD als Bürgerzentrum…“
Ein Cafe als Begegnungspunkt in der Innenstadt. Mehr Grün im Ortskern. Blumen und Pflanzen zur Aufwertung des Stadtbildes. Murr und Bottwar erlebbar machen. Plätze für die Jungend / Aufwertung Jungendhaus. Begegnungsraum für Jung und Alt. Sind über die vorhandenen Vereins- und Kult-X-Angebote hinaus Kennen-lern-Angebote z.B. für Neubürger nötig?
Das Industriegebiet am Bahnhöfle zum Wohngebiet umwidmen? Stadtnahe Wohnbebauung in der City?  Wie entwickelt sich die Schullandschaft?
„Wieviel Meter geht der Bewohner in der Stadt zu Fuß, z.B. zu Läden?“ „Einwohnerzahl durch 1000 = Meter“ So die Faustformel die Stadtplaner gelegentlich anwenden.

Viele Wünsche und Anregungen wurden geäußert. Fleißig pinnten die Moderatoren Zettel an die Wand. In der 2. Runde soll dies vertieft werden.

Haben die Stadtplaner selbst Ideenvorschläge? Wurden von den Planungsbüros bereits Alternativen entwickelt? Ich bin gespannt, ob ich in der 2. Runde auch darauf Antworten höre.

 

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