Gestorben wird immer…!

aus Steinheimer Nachrichten

aus Steinheimer Nachrichten  23.4.15

aus Marbacher Zeitung

aus Marbacher Zeitung 25.4.15

Da soll noch einer sagen, Steinheim sei kein attraktiver Standort für Gewerbebetriebe! Soweit mir bekannt, ist im Städtle bereits ein Bestatter ansässig. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, so eine viel zitierte Weisheit. Was heißt das in diesem Fall?

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Unsere Welt

Was für eine Welt 2011
Was ist das für eine Welt,
in der Zigtausende Menschen
durch Erdbeben
durch Tsunami
durch Radioaktivität
hinweggerafft
heimatlos
atemlos
werden?
 
Was ist das für eine Welt,
in der Hunderttausende Menschen
verloren
verlassen
verstört
sind durch
Naturgewalten
Größenwahn
Menschenwerk?
 
Es ist unsere Welt,
eine bessere gibt es jetzt nicht.
Doch wir sind dazu da,
sie besser werden zu lassen:
durch Demut und Bescheidenheit,
durch Hilfe und Beistand,
durch Einsicht aus erlittenem Leid.
 
Norbert Copray in Publik-Forum

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Heinz Rühmann und seine „Stoinemer“ Fans füllen auch Diesjahr wieder den weihnachtlich geschmückten Marktplatz!

Die Vorweihnachtszeit ohne „Feuerzangenbowle“? Nach einer 10-jährigen Erfolgsstory kann man sich Steinheim kaum mehr „ohne“ vorstellen! Einträchtig schenkt die schwarz-grüne Ratsfraktion die Bowle aus, die „Roten“ kassieren, auch die „Freien“ mischen mit. Eine gute Idee setzt sich einfach durch! Nach einem Jahr mit Protesten, Skandalen, großen und kleinen Demonstrationen auf lokaler und nationaler Ebene ist es erfreulich, dass zumindest die Stoinemer Bevölkerung einfach bei Glühwein, Bowle und Roter Wurst die Geselligkeit pflegt!
DIE FEUERZANGENBOWLE, d e r  deutsche Kultfilm: erstmals uraufgeführt Anfang 1944 in Berlin! Rühmann-Freund „Adolf“ persönlich und Hermann Göring sollen die „Bedenken“ des Filmministers Goebbels weggewischt und die Freigabe ermöglicht haben. Der Film spielt „am Lieblingsort der deutschen Seele, in der Schule“. Von Pisa war noch nicht die Rede: „Wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns janz dumm:…“ Die kauzig-komischen Lehrer des Kleinstadtgymnasiums werden zugleich verspottet und geliebt! Zigarrenqualm und Alkohol gehören wie selbstverständlich zu diesem Streifen, der uns einen naiv-verklärten Blick in wilhelminische Zeiten zumutet.  Auch im Zeitalter der political correctness hilft uns dieser „Lümmel-Film“ etwas Abstand zu gewinnen, von der wirklichen Erfahrung in der Institution Schule oder von dem Ärger, den wir heute im Büro hatten. 

Darauf  lasst uns gemeinsam trinken: aber nur „einen wönzigen Schluck“!

(Quelle: teils filmzentrale.com)

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„SMS Müllwecker“

Was es im „Web2.0 Zeitalter“ nicht alles gibt: in der historischen Kleinstadt Schiltach (Kreis Rottweil) im Kinzigtal kann man über die Homepage der Stadt einen Müllabfuhr-Benachrichtigungsdienst installieren. Man gibt seine Handy-Nr. oder eMail-Adresse an und wird dann rechtzeitig vorher per mail oder SMS „geweckt“!

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Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner verbietet Genmais (14.04.09)

Im August 2008 war ich auf dem „Rock-for-nature- Festival in Wolpertshausen bei Schwäbisch Hall. Die bäuerliche Erzeugergemeinschaft hatte dieses Rockfestival als Protest gegen „Gen-Food“ organisiert. Joe Cocker, Scorpions, Nena, Ich+Ich usw. machten Musik, 20-30.000 Besucher waren auf dem Stoppelfeld.

Neben der Musik in toller Open-Air-Stimmung hat mich besonders der kanadische Landwirt und Träger des alternativen Nobelpreises Percy Schmeiser fasziniert. Eindrücklich hat er in seinem Vortrag seinen jahrelangen Kampf gegen Gen-Mais geschildert. Nicht nur die wirtschaftlichen und juristischen Folgen der „Gen-Verunreinigung“ seiner Felder war das Thema. Besonders die von Befürwortern gepredigte friedliche Koexistenz von „genfreien“ und „genveränderten“ Saatgutfeldern erwies sich selbst auf den weitläufigen Ländereien Kanadas als Farce.  Auch die erhofften Vorteile (Schädlingsresistenz, höherer Ertrag usw.) traten nicht ein.  Persönlich schwer getroffen hat ihn auch der entstandene Konflikt nicht Nachbarn, Kollegen und langjährigen Saatguthändlern.
Allein das sei für ihn schon ein ausreichender Grund, die Finger von verändertem Saatgut zu lassen, neben den fraglichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Auf den kleinteiligen Feldern in Deutschland sein das ein noch größeres Problem so sein nachdrückliches Statement.

Insofern scheint die aus Bayern stammende Agrarministerin Aigner doch noch rechtzeitig die „Weichen“ umgelegt zu haben.

rockfornature

rockformature Sommer 2008 in Schwäbisch Hall

     

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