Steinheim, ein trueber Samstagabend im Regen…

was ist da zu tun? „Tapetenwechsel“ wäre nötig! „Man“ setzt sich in sein Auto, um trockenen Hauptes nach Kleinbottwar zu kommen! Kult-x lädt ein: die a-cappella-Band VIVAVOCE gastiert in der Bottwartalhalle mit ihrem Programm „Tapetenwechsel-frisch gestrichen“! Offenbar hatten mehrere Leute dieselbe Idee an diesem Regentag! Der Parkplatz vor der Halle ist voll, aber gut vorbereitet weist uns der umsichtige Kult-x-Helfer den Weg nach gegenüber in die „Parkwiese“ neben der Bottwar! Mit Vertrauen in meine Fahrkunst und in die Kraft des Antriebs lenke ich meinen strassenverwöhnten PKW in den „Wiesenmatsch“! Noch regnet es, ich versuche dennoch „entspannt“ den Gehweh zu erreichen!
Bereits mit dem 2 Song, einer Hymne auf Kleinbottwar (…Kleinbottwar hat Schaubeck, was Großbottwar nicht hat….), haben die 4 stimmgewaltigen Franken und der Saarländer (Stimm-)Bassist die Herzen der über 350 Besucher erobert!
Begeistert klatschen die Gäste mit….! Am Sonntag sind die 5 Jungs bereits auf dem Weg zur Expo nach Shanghai, um dort ihr Land zu repräsentieren…! Ich hoffe wir hören euch bald wieder im Bottwartal!
Vergnügt im Takt wippend verlasse ich die Bottwartalhalle, der Regen hat nachgelassen, entspannt denke ich bei mir, na ja, ein Spaziergang nach Hause, wäre auch kein Beinbruch. Es war nicht nötig: nachdem mein „vor-mir-Fahrer“ nach 3 Fehlversuchen seine Beifahrerin hat aussteigen lassen, schaffte es der „5er“ doch noch mit femininer „Anschubtechnik“ die Matschkule zu verlassen. Mit Gefühl und Schwung erreichte auch mein Gefährt den festen Grund. …Vielleicht deponiere ich die Outdoorstiefel künftig doch im Kofferraum…!
Dank an Wolfgang Truger und das ganze Kult-x-Team für dieses herrliche Stimmerlebnis!
  www.viva-voce.de/      www.kult-x.de

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Buegeleisen, Sammeltasse, Gebr.-Grimms-Maerchen, Marianne-Rosenberg-LP, Nachtischlampen

all das und noch viel mehr gibt`s auf dem Flohmarkt auf engstem Raum zu finden!
Schon vor 7 Uhr am Samstag früh waren die Helfer des CVJM Steinheim auf den Beinen um „Gruscht und Grempel, Kitsch und Kunst“ in eine halbwegs überschaubare Sortierung zu bringen! Um 8 Uhr ströhmte das flohmarktbegeisterte Volk! 
Wie funktioniert ein Flohmarkt? Er unterliegt eigenen (Flohmarkt-)Gesetzen:
Um 9 Uhr gibts die Nena-CD für 1 €, nach 12 Uhr für 50 Cent, ab 15 Uhr für 10 Cent und ab 16 Uhr ist alles umsonst! 
Nach 1/2-stündiger Familiendiskussion („meinst du der gefällt der Oma? Passt er auch wirklich auf das Sideboard? Ist doch egal, bei dem Preis!“) wurde ein funktionsfähiger Fernseher für 1 € erworben, dazu ein Kabel für 50 Cent! 
Ab 16 Uhr heißt es dann: „ab jetzt ist alles frei, freiwillige Spende erlaubt“!

Bringe sich in Deckung wer kann! Der echte Fan greift sich den größten Karton und packt ein: ob Staubsauger oder Kerzenständer, Elektrorasierer oder Mulinex, Silberbesteck oder Wärmekissen…..nichts überlässt er dem Container, erschöpft aber glücklich schleppt er sich und seine Errungenschaften dem Parkplatz zu.
Sollten ihn, daheim angekommen, Zweifel plagen, ob der Einkauf richtig war, keine Sorge, in 2 Jahren heißt es wieder: bringen Sie Ihren „Gruscht und Grempel“ auf den Flohmarkt, nach dem Motto: „Kleinvieh macht auch Mist“. Nach Abzug von ca. € 2.000,– an Kosten bleiben bei einem Umsatz von rund € 6.000,– immer noch gut € 4.000,– für die Jugendarbeit des CVJM übrig!

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es war was los im Städtle

Krämermarkt, verkaufsoffener Sonntag und Tag der offenen Tür! Es war was los, an diesem Septemberwochenende in Stoina! Dazu noch frühherbstlicher Sonnenschein! Da macht das Flanieren Spaß! Und eine Rundfahrt mit den Helfern der Freiwilligen Feuerwehr begeistert immer wieder große und kleine Jungs und inzwischen auch die Mädchen!

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Ist der Wochenmarkt noch attraktiv?

„So, guten Morgen, wie gehts?“ so frage ich den Mann am Käsestand auf dem Steinheimer Marktplatz vergangenen Samstag.
„Soweit gut, aber nächsten Samstag bin ich wohl nicht mehr da“, so seine Antwort.
„Warum, kommt dann ein anderer Kollege oder Kollegin?“
„Wahrscheinlich nicht, uns fehlt Verkaufspersonal am Samstag früh, deshalb hat mich der Chef für einen anderen Markt eingeteilt.“
„Ja weshalb denn das? Was ist dann mit uns hier?“ Er schaut auf seine Registrierkasse und bemerkt:
„Sie sind heute mein 10. Kunde“ (es ist kurz nach 8 Uhr), „hier haben wir im Schnitt ca. 240 Kunden, an einem anderen Markt sind es samstags über 400 Kunden, deshalb werde ich dort sein. Wenn sich jemand findet, wird schon jemand kommen, aber ich weiß es nicht.“ So seine resignative Bemerkung.

Am heutigen Samstag war der Käsestand -leider- nicht da.

Tja, so funktioniert Markt-Wirtschaft. Wenn das Angebot nicht angenommen wird, verschwindet es. Bleibt zu hoffen, dass der Marktbeschicker doch wieder kommt und das Angebot wieder breiter wird. Denn jeder Maktstand ist auch ein Frequenzverstärker. In Höpfigheim hat sich der Wochenmarkt etabliert, in Erdmannhausen diskutiert man die Einführung. Ich hoffe nicht, dass die Steinheimer erst bemerken was ihnen verloren geht, wenn es zu spät ist!

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