Beispiel einer „Innenentwicklung“

historie-017In der Pfarrstrasse befand sich einige Jahre ein Abrissgrundstück und zuvor auch ein nicht mehr benutztes Werkstattgebäude. Vor wenigen Jahren ist an dieser Stelle ein modernes Wohngebäude entstanden, das seine Bewohner gefunden hat und sich durchaus mit dem historischen Gebäude (Bücherei) zu „vertragen“ scheint.

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moderne, landwirtschaftliche Gebäude lassen den „Strukturwandel“ sichtbar werden

Der „unbeteiligte“ Verbraucher wird hellhörig, wenn er vom Streik um den Milchpreis, von Fleischskandalen, Gen-Saatgut oder Mengenbegrenzung im Weinbau was hört oder in der Zeitung liest.
Was früher mal ein „Kuhstall“ war, ist heute eine voll durchorganisierte landwirtschaftliche „high tech“-Einrichtung samt angeschlossener Vermarktung.  Auch die Weinbaubetriebe stehen dem nicht nach. Sieht man die modernen Gebäude, so kann man erahnen, welche Anstrengungen die Landwirte unternehmen müssen um unter den derzeitigen Rahmenbedingungen ihren Betrieb wirtschaftlich zu führen.
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„SMS Müllwecker“

Was es im „Web2.0 Zeitalter“ nicht alles gibt: in der historischen Kleinstadt Schiltach (Kreis Rottweil) im Kinzigtal kann man über die Homepage der Stadt einen Müllabfuhr-Benachrichtigungsdienst installieren. Man gibt seine Handy-Nr. oder eMail-Adresse an und wird dann rechtzeitig vorher per mail oder SMS „geweckt“!

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Eine Stadt für alle Generationen („Intimität auf Abstand“)

Die Gestaltung eines generationenverbindenden Miteinanders ist eine der großen kommunalen Herausforderungen, wenn es um die Lebensqualität der BürgerInnen geht.

Fachleute sprechen von „Intimität auf Abstand“ als Voraussetzung für gelingende Kontakte zwischen den Generationen. Gemeint ist damit, dass sich Ältere und Jüngere besser verstehen, wenn sie zwar die Möglichkeit haben, sich zu begegnen, aber nicht durch ein Zusammenwohnen den Begegnungen „unvermeidbar ausgesetzt sind“.

Sich gegenseitig Raum geben halte ich für wichtig. Das Augenmerk immer wieder mal darauf zu richten, was uns verbindet: In vielen Bereichen funktioniert das „Miteinander“ bereits. Im Wellarium trifft man Kleinkinder und ältere Menschen, auch Sporthallen werden von Jungen und Alten benutzt. Bei der Feuerwehr oder dem DRK und in Vereinen engagieren sich Jungendliche und Erwachsene.
Auch das „Bahnhöfle“ ist ein Generationentreffpunkt. Wie wärs mit einem „Bahnhöflesfest“, das alle Nutzer gemeinsam ausrichten?
Warum soll sich nicht mal im Kindergarten eine Seniorengruppe (z.B. am Spätnachmittag, Wochenende oder in den Ferien) aus dem Wohngebiet treffen können? Oder den nächsten Kinderspielplatz so anlegen, dass er auch als Gymnastik- oder Fitness-Platz für ältere Menschen geeignet ist?
Regelmäßige Lesepatenschaften von Älteren für Grundschul- oder Kiga-Kinder sind heutzutage beliebt und können bei gutem Willen und gegenseitiger Rücksichtnahme relativ leicht organisiert werden.     

Jeder Mensch hat das Recht auf seinen Platz in der Gesellschaft. Keiner sollte das Gefühl haben, dass ihm jemand seinen Platz streitig macht. Deshalb halte ich es für falsch, die vielfach zitiert „demografische Herausforderung“ nur als „Bedrohung“ zu beschreiben. Die Welt verändert sich und deshalb ist es nötig, immer wieder einen Blick über den Tellerrand der eigenen Generation hinauszuwerfen und daran mitzuarbeiten, wie das Zusammenleben „vor Ort“ zum Wohl aller Generationen gestaltet werden kann.

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Perspektiven der Stadtentwicklung

Innenentwicklung vor Außenentwicklung
so die klare Vorgabe der Region Stuttgart. Bisher vollzog sich die Stadtentwicklung überwiegend durch Erschließung neuer Wohn- und Gewerbegebiete an den Ortsrändern. Zukünftig wird dies nur noch in geringerem Umfang der Fall sein. Deshalb gewinnt die Innenenwicklung an Bedeutung.
Zunächst ist ein qualifiziertes Freiflächen- / Baulückenverzeichnis nötig  (Ziel: „Flächenmanagement“). Sukzessive ist dann ein „Masterplan“ Stadtentwicklung zu erstellen, in dem Prioritäten festgeschrieben werden, in welchem Quartier „was“ möglich ist, ggf. bis hin zu neuen Bebauungsplänen.   
Die Stadt wird hier künftig eine aktivere Rolle einnehmen müssen. Dies nicht „über die Köpfe der Bürger hinweg“,  sondern die beteiligten Bürger  müssen frühzeitig in den Meinungsbildungsprozess mit einzubezogen werden.
Allein das Argument „wir haben kein Geld“, darf uns nicht davon abhalten, Perspektiven „über den Tag hinaus“ zu erarbeiten. Sonst vergeben wir die Chancen die so ein „Entwicklungsprozess“ auch für die Stadt und ihre Bürger bietet (Teilbereich sind: Wohnqualität, Gewerbe, Mobilität/Verkehr/Lärmschutz, soziale Einrichtungen, Ökologie, Rathausumbau oder Neubau (?), Zukunft Urmenschmuseum)

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neuer Parkplatz auf dem "Schnaidt-Gelände"

Wenn man sieht, wie schön der „Klosterparkplatz“ jetzt hergerichtet ist und auch gerne benutzt wird, so vergisst man fast, dass auch dieser Platz mal überbaut werden sollte und die Parkmöglichkeit nur als „Provisorium“ vorgesehen war. Nach dem Kauf des Schnaidt-Areals wird auch auf diesem Grundstück „vorläufig“ ein Parkplatz angelegt. Diese Entscheidung halte ich für richtig, die Stadt gewinnt dadurch Handlungsspielraum. Allerdings führt es auch vor Augen, wie wichtig ein Stadtentwicklungskonzept ist, denn auf „jeder“ stadteigenen Freifläche einen Parkplatz anzulegen, kann nur eine vorläufige Lösung sein.

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Kinderbetreuung (2. Inhalt/Qualität)

Nach dem geeigneten Raumangebot als 1. Schritt halte ich die Förderung der inhaltliche Qualität der Kinderbetreuung für einen sehr wesentlichen 2. Schritt. Zeit für die Kinder zu haben ist entscheidend! Hier stellt sich die Frage des Personalschlüssels sowie der Weiterbildung der Mitarbeiter. Die Anforderungen an einen „Regelkindergarten“ für 3-6- jährige sind nun mal anders, als z.B. für eine ganztägige Kleinkindgruppe. Wer welchen Kostenbeitrag zu leisten hat, wird hier wieder zu diskutieren sein. Doch wer A sagt, muß zum Wohl der Kinder, letztlich auch B sagen.

Die Haupterziehungsarbeit wird auch zukünftig vom Elternhaus geleistet werden. Das seit Herbst 2008 gültige „Landesprogramm STÄRKE“ weist bereits auf einen (noch) in der Zukunft liegenden 3. Schritt hin. Nicht mehr alle junge Eltern können im Alltag auf die Erfahrung und Unterstützung großer Familienverbünde hoffen. Das STÄRKE Programm hat daher zum Ziel, die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken. Dies geschieht zuerst in Form von „Bildungsgutscheinen“ im Wert von € 40,– mit dem die Kosten für bestimmte „Familienbildungskurse“ bezahlt werden können (einmalig €40,– halte ich persönlich für einen bescheidenen Beitrag, aber immerhin ist es ein Anfang!). „Finden die Kurse vor Ort statt, so ist eine deutlich höhere Akzeptanz zu verzeichnen“ so Frau Brütsch von der Awo Konstanz, die seit den 90er Jahren eine „Elternschule“ anbietet.
Einen sehr persönlichen Weg versucht die Gemeinde Aspach im Teilort Großaspach: Zwei speziell qualifizierte Mitarbeiterinnen besuchen die Familien in denen ein Kind geboren wurde und überbringen die Bildungsgutscheine persönlich. Hier wird dann wo nötig beraten oder Hilfestellung geleistet. Bezahlt werden die Besuche vom Krankenpflegeverein / Diakoniestation, so die Einsatzleiterin, Frau Frank. 
Die Kommune stellt vor Ort die Räumlichkeiten, die Kurse werden von geeigneten Organisationen (z.B. Awo, Caritas, Diakonie o.ä.) durchgeführt, halte ich für erstrebenswert, soweit dies von den betroffenen Familien angenommen wird.
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Kinderbetreuung (1. neues Kinder- und Familienhaus in Steinheim)

Die Lebenswelten von Familien sind großen Veränderungen unterworfen. Kinderbetreuung ist daher eine Hauptaufgabe der Kommungen. Ob Ganztagsbetreuung, Kernzeit- oder Kleinkindbetreuung, alle Formen werden in Steinheim bereits (zahlenmäßig u. örtlich begrenzt) angeboten.
Im Bereich Schulstrasse / Lehenstrasse ist ein neues „Kinder- und Familienhaus“ (auch für Kleinkindbetreuung) geplant. Insofern werden die räumlichen Voraussetzungen (geeigneter Essraum, Ruheraum usw.) für ein erweitertes Betreuungsangebot geschaffen. Ein wichtiger 1. Schritt!

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Hier wird das neue Kinderhaus gebaut werden (Schul / Lehenstr. in Steinheim)

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